Les tracts électoraux et les affiches sont une denrée périssable, rarement conservés et pourtant très révélateurs d'une époque, d'une ambiance politique, en voici quelques-uns, principalement de Belgique.
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18. SEPTEMBER 2013 Wahlaufruf zur Landtags- und Bundestagswahl am 22. September 2013
Hier sind wir zu Hause - Solidarität statt Spaltung Migrantinnen und Migranten wählen DIE LINKE Jeder fünfte Mensch, der in Deutschland lebt, hat einen Migrationshintergrund. Doch immer noch sind wir von politischer Mitsprache ausgeschlossen und in gesellschaftlich elementaren Bereichen benachteiligt. Rassistische Diskriminierung und die Politik der sozialen Ausgrenzung sowie ein sozial und ethnisch selektives Bildungssystem haben dazu geführt, dass Armut besonders unter uns zugenommen und sich verfestigt hat. Wir sind doppelt so häufig von Erwerbslosigkeit betroffen, unser Armutsrisiko ist dreimal höher als das der übrigen Bevölkerung und unsere Kinder verlassen doppelt so häufig die Schule ohne einen Abschluss. Angesichts dieser Tatsachen halten wir es für zynisch, wenn ständig über unsere Integration in diese Gesellschaft diskutiert wird, aber die Voraussetzungen dafür nicht geschaffen werden. Wer Integration möchte, muss endlich damit beginnen allen Menschen die gleichberechtigte politische und soziale Teilhabe zu ermöglichen. Wir wollen uns hier endlich Zuhause fühlen können. Wir fordern deshalb: Unsere hier geborenen Kinder und Jugendlichen sollen ein Recht auf die deutsche Staatsbürgerschaft haben, ohne die Staatsbürgerschaft ihrer Eltern ablegen zu müssen. Wahlrecht für in Deutschland lebende Migrantinnen und Migranten auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene, damit wir gleichberechtigt die Gesellschaft mitgestalten können. Es darf nicht sein, dass 7,5 Millionen Menschen von der politischen Mitgestaltung ausgeschlossen werden. Das Aufenthaltsrecht von Migrantinnen und Migranten/Flüchtlingen darf nicht vom Familienstatus oder von wirtschaftlichen und sozialen Verhältnissen abhängig gemacht werden. Der Nachzug von Ehegatten muss erleichtert und der Sprachtest im Ausland abgeschafft werden, wir brauchen generelle Visafreiheit. Qualifikationen, die im Ausland erworbenen wurden, müssen zügig und kostenlos anerkannt werden. Wir wollen endlich in den von uns erlernten Berufen arbeiten. Wir fordern die Anerkennung unserer Identität und unserer Muttersprachen. Dazu brauchen wir auch die flächendeckende Förderung des muttersprachlichen Unterrichts. Wir wollen, dass unsere Kinder eine gute Bildung genießen. Wir lehnen deshalb das selektive dreigliedrige Schulsystem ab. Wir wollen von unserer Arbeit leben können. Deshalb brauchen wir den gesetzlichen flächendeckenden Mindestlohn von zunächst 10 Euro. Minijobs, Leiharbeit und Niedriglohnbereiche müssen in versicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse umgewandelt werden. Schluss mit der Hetze gegen Migrantinnen und Migranten und der Spaltung unserer Gesellschaft. Die schreckliche NSU Mordserie muss lückenlos aufgeklärt werden. Rassistische und faschistische Organisationen sind zu verbieten. DIE LINKE ist die einzige im Bundestag und Landtagen vertretene Partei, die unsere Forderungen voll umfänglich teilt. Wir wissen: Nur mit einer starken LINKEN werden unsere Themen auch weiterhin eine Rolle spielen. Deshalb rufen wir dazu auf am 22. September im Land und Bund DIE LINKE zu wählen.
Erstunterzeichner Mesopotamisches Kulturzentrum Gießen Ali Al-Dailami, Gießen Eyup Yilmaz, Frankfurt am Main Mustafa Korkmaz, Frankfurt am Main Barbara Cardenas, Dietzenbach Yakub Avci, Gießen Emine Pektas, Hanau Cuma Adigüzel, Gießen Ibrahim Günay, Hanau Hasan Ekinci, Gießen Semra Aydogmus, Hanau Yasar Uztimur, Gießen Gül Korkmaz, Frankfurt am Main Ali Adigüzel, Gießen Sahin Kekil, Bad Vilbel Sedat Avci, Gießen Kemal Isbilir, Frankfurt am Main Rifat Beran, Gießen Samina Khan, Dietzenbach Ali Kara, Frankfurt am Main Mehmet Avci, Gießen Hidir Aslan, Frankfurt am Main Adem Avci, Gießen Bektas Yükselen, Frankfurt am Main Metin Demir, Gießen Aysegül Sen, Hanau Yiyan Deniz, Gießen Gülcan Aktas, Rüsselsheim Sehmiz Deniz, Gießen Ali Atigüzel, Gießen Eyup Demir, Offenbach am Main Sakir Camuka, Gießen Amile Baghistani, Offenbach am Main Murat Eren, Gießen Ibrahim Esen, Frankfurt am Main Ali Livan, Gießen Gülay Kilicdogan, Frankfurt am Main Mehmet Avci, Gießen Hilmi Tozan, Frankfurt am Main Sehmuz, Yidiz, Gießen Melike Damar, Frankfurt am Main Musa Yildiz, Gießen Serdar Damar, Frankfurt am Main Kiymet Avci, Gießen Ferit Kiran, Frankfurt am Main Hilal San, Frankfurt am Main
http://www.dielinke-mkk.de/nc/wahlen/bundestagswahlen/aktuelles/detail/zurueck/bundestagswahl-2013/artikel/wahlaufruf-zur-landtags-und-bundestagswahl-am-22-september-2013/
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Wahlaufruf zur Landtags- und Bundestagswahl am 22. September 2013
Hier sind wir zu Hause - Solidarität statt Spaltung
Migrantinnen und Migranten wählen DIE LINKE
Jeder fünfte Mensch, der in Deutschland lebt, hat einen Migrationshintergrund. Doch immer noch sind wir von politischer Mitsprache ausgeschlossen und in gesellschaftlich elementaren Bereichen benachteiligt.
Rassistische Diskriminierung und die Politik der sozialen Ausgrenzung sowie ein sozial und ethnisch selektives Bildungssystem haben dazu geführt, dass Armut besonders unter uns zugenommen und sich verfestigt hat. Wir sind doppelt so häufig von Erwerbslosigkeit betroffen, unser Armutsrisiko ist dreimal höher als das der übrigen Bevölkerung und unsere Kinder verlassen doppelt so häufig die Schule ohne einen Abschluss. Angesichts dieser Tatsachen halten wir es für zynisch, wenn ständig über unsere Integration in diese Gesellschaft diskutiert wird, aber die Voraussetzungen dafür nicht geschaffen werden.
Wer Integration möchte, muss endlich damit beginnen allen Menschen die gleichberechtigte politische und soziale Teilhabe zu ermöglichen.
Wir wollen uns hier endlich Zuhause fühlen können.
Wir fordern deshalb:
Unsere hier geborenen Kinder und Jugendlichen sollen ein Recht auf die deutsche Staatsbürgerschaft haben, ohne die Staatsbürgerschaft ihrer Eltern ablegen zu müssen.
Wahlrecht für in Deutschland lebende Migrantinnen und Migranten auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene, damit wir gleichberechtigt die Gesellschaft mitgestalten können. Es darf nicht sein, dass 7,5 Millionen Menschen von der politischen Mitgestaltung ausgeschlossen werden.
Das Aufenthaltsrecht von Migrantinnen und Migranten/Flüchtlingen darf nicht vom Familienstatus oder von wirtschaftlichen und sozialen Verhältnissen abhängig gemacht werden.
Der Nachzug von Ehegatten muss erleichtert und der Sprachtest im Ausland abgeschafft werden, wir brauchen generelle Visafreiheit.
Qualifikationen, die im Ausland erworbenen wurden, müssen zügig und kostenlos anerkannt werden. Wir wollen endlich in den von uns erlernten Berufen arbeiten.
Wir fordern die Anerkennung unserer Identität und unserer Muttersprachen. Dazu brauchen wir auch die flächendeckende Förderung des muttersprachlichen Unterrichts.
Wir wollen, dass unsere Kinder eine gute Bildung genießen. Wir lehnen deshalb das selektive dreigliedrige Schulsystem ab.
Wir wollen von unserer Arbeit leben können. Deshalb brauchen wir den gesetzlichen flächendeckenden Mindestlohn von zunächst 10 Euro.
Minijobs, Leiharbeit und Niedriglohnbereiche müssen in versicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse umgewandelt werden.
Schluss mit der Hetze gegen Migrantinnen und Migranten und der Spaltung unserer Gesellschaft. Die schreckliche NSU Mordserie muss lückenlos aufgeklärt werden. Rassistische und faschistische Organisationen sind zu verbieten.
DIE LINKE ist die einzige im Bundestag und Landtagen vertretene Partei, die unsere Forderungen voll umfänglich teilt. Wir wissen: Nur mit einer starken LINKEN werden unsere Themen auch weiterhin eine Rolle spielen. Deshalb rufen wir dazu auf am 22. September im Land und Bund DIE LINKE zu wählen.
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Mesopotamisches Kulturzentrum Gießen
Ali Al-Dailami,
Gießen Eyup Yilmaz, Frankfurt am Main
Mustafa Korkmaz, Frankfurt am Main
Barbara Cardenas, Dietzenbach Yakub Avci, Gießen
Emine Pektas, Hanau
Cuma Adigüzel, Gießen
Ibrahim Günay, Hanau
Hasan Ekinci, Gießen
Semra Aydogmus, Hanau
Yasar Uztimur, Gießen
Gül Korkmaz, Frankfurt am Main
Ali Adigüzel, Gießen
Sahin Kekil, Bad Vilbel
Sedat Avci, Gießen
Kemal Isbilir, Frankfurt am Main
Rifat Beran, Gießen
Samina Khan, Dietzenbach
Ali Kara, Frankfurt am Main
Mehmet Avci, Gießen
Hidir Aslan, Frankfurt am Main
Adem Avci, Gießen
Bektas Yükselen, Frankfurt am Main
Metin Demir, Gießen
Aysegül Sen, Hanau
Yiyan Deniz, Gießen
Gülcan Aktas, Rüsselsheim
Sehmiz Deniz, Gießen
Ali Atigüzel, Gießen
Eyup Demir, Offenbach am Main
Sakir Camuka, Gießen
Amile Baghistani, Offenbach am Main
Murat Eren, Gießen
Ibrahim Esen, Frankfurt am Main
Ali Livan, Gießen
Gülay Kilicdogan, Frankfurt am Main
Mehmet Avci, Gießen
Hilmi Tozan, Frankfurt am Main
Sehmuz, Yidiz, Gießen
Melike Damar, Frankfurt am Main
Musa Yildiz, Gießen
Serdar Damar, Frankfurt am Main
Kiymet Avci, Gießen
Ferit Kiran, Frankfurt am Main
Hilal San, Frankfurt am Main